CDU will Zahl der Altkleidercontainer beschränken

Parkplätze dürfen nicht zugestellt werden

Mit dem inflationären Aufstellen von Altkleidercontainer befasste sich der CDU Ortsvorstand. Bei fünfzig Altkleidercontainer allein im Bereich der Innenstadt und Heddesdorf haben wir aufgehört zu zählen berichten die Stadträte Gudrun Vielmuth, Erich Geisen, Friedrich Glabach, Georg Schuhen und Stefan Vomweg und sie sind sich einig, dass die Vielzahl der Container und die gewählten Standorte, unter anderem auch auf öffentlichen Grünflächen, nicht zur Verschönerung des Stadtbildes beitragen.

Dass an einigen Stellen, wie etwa in der Konrad Adenauer Straße und an der Kinzingschule auch die ohnehin knappen PKW Stellplätze mit Containern zugestellt sind, brachte das Maß für die CDU Politiker zum Überlaufen.
In Auftrag des Ortsverbandsvorstandes wandte sich Stadträtin Gudrun Vielmuth an das städtische Ordnungsamt. Beigeordneter Jürgen Moritz hat im Antwortschreiben die in Neuwied gängige Praxis dargelegt, danach war man zunächst davon ausgegangen, dass den Verbänden und Vereinen, die im sozialen Bereich aktiv sind derartige Stellplätze zur Verfügung gestellt werden sollten. Nach aktueller Rechtsprechung konnte diese Endscheidung allerdings nicht aufrecht erhalten werden. Für den CDU Ortsverbandsvorsitzenden Georg Schuhen sieht es nach einem regelrechten Wettlauf um die besten Standorte aus. Anders lässt sich nicht erklären, dass manchmal weniger als 300 Meter zwischen den aufgestellten Container liegen. Die CDU begrüßt die Aussage des Beigeordneten Moritz, dass verwaltungsintern ein Konzept erarbeitet werden soll.
Als Sofortmaßnahme erwarten die CDU Politiker jedoch, dass Parkplätze freigehalten werden. Zu wünschen wäre außerdem, dass bis zum Rheinland-Pfalz Tag die Containerflut deutlich reduziert und auf weniger auffällige Standorte beschränkt wird. Dies sollte im Übrigen auch für Altglascontainer gelten, hier insbesondere auch wegen der möglichen Lärmbelästigung.

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