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22.07.2018, 00:00 Uhr | Pressemitteilung des CDU Ortsverbandes Neuwied
CDU fragt nach / Radweg nach Engers
Radweg zwischen Neuwied und Engers wird erst 2019 fertig
Der Zustand des zurecht seit vielen Jahren in der öffentlichen Kritik stehenden Radweges zwischen Neuwied und Engers, über den seit nahezu einem Jahrzehnt in den Parteigremien, der CDU-Fraktion und im Stadtrat beraten wurde, hat der Neuwieder CDU-Ortsverbandsvorsitzende Georg Schuhen in Abstimmung mit seinen Ratskollegen Gudrun Vielmuth, Christoph Menzenbach und Friedrich Glabach und den Engerser Stadträten Martin Hahn und Michael Schneider eine Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet um Klarheit über die neuerliche Verzögerung hinsichtlich des Baubeginnes zu erhalten.
Neuwied -

War doch bereits in 2017 bei der Beschlussfassung über die Bereitstellung der notwendigen Haushaltmittel im Stadtrat die Hoffnung geweckt worden, dass nun der Bewilligungsbescheid des Landes zu erwarten sei und dann zügig mit der Maßnahme begonnen werden könne.

In ihrer Antwort weist die Verwaltung darauf hin, dass d
er problematische Zustand des Rheinradweges im Bereich des Engerser Feldes seit Jahren bekannt ist und dort seit langem angestrebt wird, den Weg neu zu bauen und dabei deutlich zu verbreitern.

Aufgrund der Lage des Weges in verschiedenen Schutzgebieten (u.a. Naturschutz- und EU-Vogelschutzgebiet) habe sich das Verfahren zu Erlangung einer Baugenehmigung etliche Jahre hingezogen.
Zuletzt war die Bewilligung von Fördermitteln abzuwarten.

Im März 2018 ist nunmehr der Bewilligungsbescheid des Landes eingegangen. Derzeit können aus naturschutzfachlichen Gründen nur noch vorbereitende Maßnahmen durchgeführt werden.
Die Rodung des Geländes soll dann zwischen Oktober 2018 und Februar 2019 erfolgen.
Nach Ende der Brutzeit kann dann ab Juli 2019 die eigentliche Radwege-Baumaßnahme folgen.

Die Stadt hofft, den neugebauten Radweg dann Ende 2019 endlich freigeben zu können. Sie weist ausdrücklich darauf hin, dass das begrenzte Zeitfenster für die Baumaßnahme die Belange des Naturschutzes berücksichtigt.
Diese abgestufte Vorgehensweise sei auch Gegenstand im Genehmigungsverfahren gewesen und dem Land als Fördermittelgeber bekannt.
Im Antwortschreiben betont die Verwaltung noch, dass unabhängig davon akute Mängel auf dem vorhandenen Weg im Rahmen des allgemeinen Straßenunterhalts behoben werden.

Die örtlichen Kommunalpolitiker nehmen den jetzt mitgeteilten Zeitplan mit Bedauern zur Kenntnis.

Wünschen würden sie sich, dass die zuständigen Landesstellen, künftig die zu berücksichtigenden Bauzeitenfenster bei Maßnahmen in Schutzgebieten ebenfalls stärker bei der Erteilung der Bescheide berücksichtigten. Bei besserer zeitlicher Koordinierung hätte die Maßnahme bereits im laufenden Jahr fertig gestellt werden können.    

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